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ADAC Saison Finale 2012 09.12.2012 Wir habes es geschafft... Am 9.12.2012 fand das ADAC Saison Finale – ADAC Berlin-Brandenburg/Motorsport 2012 statt. Dort wurden die Besten der Besten rund um Boot, Motorrad und Auto geehrt, sowie die ganzen "Helferlein" (Sportwarte, etc...) rund um die Veranstaltungen. Wir wurden ebenfalls eingeladen, da wir die ersten Plätze in der ADAC Berlin-Brandenburg Rallye-Meisterschaft in der Fahrer- und Beifahrerwertung belegt haben. Natürlich kamen mehr als die beiden Sieger zu der Veranstaltung. Sie haben alle eingeladen, die dieses Ergebnis erst möglich gemacht hatten.
Bleibt eigentlich nur noch ein Résumé zu ziehen: Es war 'ne lange und harte Saison mit zwei Fast-Totalschäden an dem roten Kadett und am Astra ,verbunden mit nächtelangen Schraubarbeiten sowie guten Vorbereitungs- und Organisationsarbeiten. Dieses Ergebnis haben wir vielen Leuten zu verdanken und möchten uns hier nochmal bei allen bedanken. Hier die "Aktiven": Stephan Wilhelm und Jean Ihlefeldt Martin Brade und Martin Schwarz Patrick Neumeister und Henry Kuhle
Hier die rundum geholfen haben, ob Servicetätigkeiten, Foto´s, Catering, Aufkleber usw. Lutz Ihlefeldt Werner und Tine Antje, Günter und Katrin Brade René von Bird Shirt Stickerei & Druck Potsdam DANKE für die tolle Unterstützung in diesem Jahr.
Somit verabschieden wir uns von der tollen Saison 2012, was mit diesem Ergebnis natürlich das beste Jahr seit Langem ist... Hier die Platzirungen: Fahrer 1. Platz Stephan Wilhelm 436 6. Platz Patrick Neumeister 325 7. Platz Martin Brade 246 Hier die Platzirungen: Beifahrer 1. PlatzJean Ihlefeldt 436 7. Platz Henry Kuhle 325 8. Platz Martin Brade 246 Hier das Siegerauto, das erstaunlicher Weise mit den wenigsten Macken in diesem Jahr... :-)
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29./30.ADAC-vcb-Rallye 20.10.2012 "Ein Saisonabschluss, der es in sich hatte..." Samstag ging es sehr früh los, da das erste Rennen bei dieser Doppelveranstaltung schon am Vormittag stattfand. Martin Brade und Jean Ihlefeldt reisten wieder mit den gelben Astra auf Achse an, um pünktlich die Dokumentenabnahme zu absolvieren. Stephan Wilhelm und Martin Schwarz kamen im Lkw mit den Blauen Kadett auf dem Trailer hinterher. Patrick Neumeister und Henry Kuhlr hatten von Freitag zu Samstag in der Nähe übernachtet und gingen dann mit den roten Kadett an den Start. Nach der TA hieß es in Ruhe die Auto´s vorbereiten und Rennklamotten anziehen und dann ins Training. Da die beiden Läufe der 29. und 30. ADAC / vcb - Rallye auf den Eurospeedway Lausitzring stattfanden, erwarteten die Teams jeweils drei Prüfungen von ca. zehn Kilometer Länge. Unterschieden haben sich die beiden Veranstaltungen lediglich durch die Änderung der Fahrtrichtung vom Vormittag zum Nachmittag. Das Teilnehmerfeld in Klasse H13 war größer als erwartet. In dieser Klasse gingen neun Teams an den Start, mehr als in den anderen Klassen. Als Erstes rollte der gelb-blaue Astra mit Martin Brade und Martin Schwarz an den Start, der sich am Ausgang der Boxengasse befand. Los ging es dann mit dem eher schwachen Auto, aber mit Pommesslicks bereift. Zum Erstaunen des Fahrers kamen die Reifen sehr schnell auf Temperatur und so gingen die Kurven auch dementsprechend gut. Leider bauten auch die Reifen genauso schnell wieder ab und so ruschte der Astra auch ein wenig in den letzten Kurven. Dennoch beendeten Sie den ersten Durchgang mit der sechsbesten Zeit. Die Serienbremsen wurden schon verdammt warm, so dass der Lack an den Felgen anfing im Ziel zu rauchen.
Im zweiten Turn wollte es den Astra dann nicht mehr auf der Strecke halten. In einer Rechtskurve schob sich der Wagen einfach über die Räder ins Kiesbett. Aber nun steckte der Wagen tief im Kies. Der Astra konnte nach etwa 5 Minuten wieder aus dem Kies befreit werden. Mehr als Platz 9 der Klasse war somit für diese Runde aber nicht mehr drin. Im letzten Durchgang der ersten Rallye lief es zwar wieder rund, aber die Temperaturen des Astra stiegen grenzwertig hoch. Beide kamen ins Ziel und beendeten mit diesem Lauf das siebte Rennen in Folge ohne Ausfall.
Diese Bilanz sollte aber in nächsten Rennen getrübt werden. Der Astra und seine Piloten wurden direkt nach dem Start der 30. vcb - Rallye durch ein Motorschaden gestoppt. Die Hitze hatte die Zylinderkopfdichtung im ersten Durchgang wohl überstrapaziert. Mit dem Tritt auf Gaspedal direkt am Start siegt weißer Rauch auf... Schade für die beiden, die von diesem Moment an unfreiwillige Zuschauer waren.
Direkt dahinter gingen Patrick und Henry wieder im gemieteten roten Kadett auf die Strecke. Flüssig ging es durch die ersten beiden Runden. Die beiden hätten aufgrund der fehlenden Leistung und mäßigen Haftung ihrer Reifen nur in den engen Passagen der Runden gewinnen können.
Auf den langen Teilstücken glich die Fahrt eher einem Ausflug als einem Rennen. Dennoch machte es beiden sichtlich Spaß. Und wenn man schon mal Anlauf auf der Start-Ziel Geraden genommen hat, dann nimmt man den auch gern mal in die erste Linkskurve mit und so ließen die beiden den Kadett über alle vier Räder schieben. Es galt dabei etwas Konstanz in die Zeiten zu bringen und die Leitung zu verstätigen. Das gelang den beiden dann gut.
In der Pause zwischen den beiden Rennen wurden dann die Reifen getauscht und weiter ging es wie am Vormittag. Am Ende waren beide froh eine tolle Saison 2012 gefahren zu sein. In der ersten Rallyesaison für Patrick stehen für die beiden 7 Zielankünfte in 7 Rennen auf der Habenseite. Glückwunsch.
Stephan und Jean starteten in ihrem blauen Kadett. Wieder mit einer Familienpackung Keilriemen an Bord. Die erste Prüfung lief für Stephan und Jean relativ gut. Es gab keine Probleme mit den Keilriemen oder den Reifen, wobei das Gripniveau ganz schön schwankte.
Trotzdem fuhren sie die drittschnellste Zeit. Kontinuierlich fuhren sie die zweite und dritte Prüfung durch. So konnten sie immer die drittschellste Zeit erreichen und wurden somit dritter in der Klasse. Wer hätte das bei dem großen Starterfeld gedacht. Nun folgte die 30. ADAC / vcb - Rallye. Diese fand am Nachmittag bei warmen Temperaturen statt.
Los ging es wie vormittags nur in umgekehrter Fahrrichtung. Es lief eigentlich genauso gut wie am Vormittag. Aber kurz vorm Ende der ersten Prüfung wanderte die Öltemperaturnadel über den Abschlag hinaus und so baute der Wagen nicht mehr genug Öldruck auf. Doch nach dem Regrouping war die Temperatur im Grünen Bereich. Doch gegen Ende der zweiten Prüfung passierte genau das gleiche. Nur noch die letzte Prüfung und bloß kein Motorschaden riskieren. Die beiden gaben alles bis an die Belastungsgrenze und verloren noch ein paar Meter vor Ziel einen Reimen. Doch die Quälerei hat sich am Ende für Sie ausgezahlt. Und so konnten Sie den dritten Platz in der Klasse wieder einfahren. Herzlich Glückwunsch euch beiden.
Und wieder ein riesen Dankeschön an unsere Fotografen an der Strecke. Zur Zeit ist keine Veranstaltung geplant an der wir teilnehmen werden. Einen Abschlußbericht zur Saison 2012 folgt. Eurer W&F Rallyeteam ! Alle News und Updates wie gewohnt hier... |
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40.ADAC/PRS-Havellandpokal 29.09.2012 Gelungenes Heimspiel beim Havellandpokal. Würde die kürzestes Anreise prämiert, hätten die 3 Teams von W&F Motorsport diesen Preis bekommen. Praktisch vor der Haustür gingen die Teams am Samstag auf die Zeitenjagd. Bei gutem Wetter wartete eine richtige Schotterrallye mit drei Start-Ziel-Prüfungen auf die Akteure.Ein später Start und die kurze Anreise führten dazu, dass alle ausgeschlafen zum Rallyezentrum kamen. Stephan und Martin hatten die Technische Abnahme bereits am Freitag durchgeführt und konnten noch entspannter in den Samstag starten. Nach der Dokumentenabnahme ging es auch für Patrick dann am Samstag zur Technischen Abnahme. Nach intensiven Nachtschichten des Teams von W&F Motorsport stand ihm wieder ein intakter Wagen zur Verfügung, der ohne Probleme die Abnahme bestand. Jetzt kam nur noch die Ausgabe der Bordbücher und auf zur Streckenbesichtigung. Die zweite WP vor den Toren von Treuenbrietzen zauberte besondere Sorgenfalten auf die Stirn bei manchen Teams. Wie sollte das gehen: die Autos schwangen sich in dem Geläuf so auf, dass man die Strecke verlassen musste und freiwillig eine Alternativroute suchte oder unfreiwillig eine Flugeinlage ablieferte. Am Nachmittag, fast schon zur Kaffeezeit, ging es dann endlich los. Im "Geschwader" wurden alle drei Wagen hintereinander auf die Stecken gelassen. Zuerst nahmen Stephan und Jean im blauen Kadett den Kampf mit den Pisten rund um Beelitz und gegen die Stoppuhr auf. Dahinter gingen Patrick und Henry im roten Kadett gefolgt von Martin und Martin im blau-gelben Astra auf die „Reise“.
Die WP 1 lief für Stephan und Jean relativ gut. Aber die schmalen Schotterreifen machten Stephan ordentlich zu schaffen, da sie auf den Plattenwegen nur wenig Grip boten. Dafür lief es auf dem Schotter richtig gut, auch die Sprungkuppe, bei welcher der Veranstalter die lange Anfahrt mit einer Schikane einkürzte, nahmen sie mit Bravur. Kurz vorm Ziel verloren sie schon fast mal wieder einen Keilriemen. Die zweite Prüfung wurde dann in gekürzter Form gefahren. Sie war aber trotzdem mit Vorsicht zu genießen, da ein "Abstecher" in eine Kiesgrube mit einer sehr engen Zufahrt und teilweise Holz als Untergrund bot. Auch die Walddurchfahrten waren sehr wellig und die Brückendurchfahrt war interessant. Diese liefen aber recht gut für die beiden. Zeitmäßig konnte man da bloß verlieren...WP 3 war eigenlicht die schnellste Prüfung mit hohen möglichen Topspeeds. Mit einer Ortduchfahrt durch Deutsch Bork und dann mit sehr langen Schottergeraden von 700m. Aber diese Prüfung kannten sie schon teilweise vom letzten Jahr. Nur das Ende hatte sich geändert, wo die besagten langen Schottergeraden und enge Brückenüberfahrten waren. Doch die beiden behielten die Ruhe und fuhren die zweitschnellste Zeit in der Klasse. Dann kam das Regrouping im Jacokshof und zum Stauen der beiden hielt der Riemen immer noch.... "3 Prüfung und nur ein Reimen..." erstaulich! Auf zur zweiten Schleife.
Die WP 4 zeigte auf den Schotter-/Sand-Abschnitten deutliche Spuren von allen Fahrzeugen und hatte sich sehr verschlechtert. Und mit der zweit schnellsten Zeit in der Klasse lief es ohne Problem und ohne Riemenverlust sehr gut. Auf der WP 5 in der gekürzten Fassung waren auch die Spuren der vorherigen Schleife deutlich sichtbar und bis auf drei Zehntel waren sie trotzdem so schnell wie im guten Zustand. Auf zur letzten WP, die im Sonneuntergang stattfand. Dies war auch eigentlich das größte Problem, da Stephan abschnittsweise nichts mehr sah, da die Sonne schon so tief stand und ihn blendete. Aber die beiden Erfahrenen brachten den Blauen ins Ziel und bekamen den zweiten Platz in der Klasse. Herzlichen Glückwunsch euch beiden...
Die nächsten waren Patrick Neumeister und Henry Kuhle im gemieteten roten Kadett als einzige mit Semislicks auf einer Schotterveranstaltung, was sich später nicht als Nachteil raustellen sollte.
WP 1 lief erstaunlich gut. Flugeinlagen an der Sprungkuppe blieben bei Ihnen aus, da der Opel zwar etwas ausgefederte, aber mit den Rädern überwiegend am Boden blieb. Die Zeiten konnten sich sehen lassen. Auf der zweiten und dritten WP fuhr Patrick, wieder mit Allrounder Reifen unterwegs, bis fast auf die Hundertstel die Zeiten von Stephan.
In der zweiten Runde ging es etwas schneller. Die Strecken zeigten nun teilweise ihr böses Gesicht und fühlten sich noch härter an. Patrick freundete sich mit den Prüfungen 5 und 6 richtig an und führte hier die W&F interne Wertung an. Auf der letzten Prüfung ging es dann der Sonne oder besser dem Sonnenuntergang entgegen. Was für Bilder müssten das von außen sein. Hinter den Scheiben sah das anders aus. "Wo ist nur die Strecke?" Ab ins Ziel und mit Platz 3 für Patrick und Henry in der Klasse war das ein sehr gutes Ergebniss. Auch euch Herzlichen Glückwunsch.
"Last but not least" gingen die beiden Martin´s im gelb-blauen Astra an den Start. WP 1 mit der Sprungkuppe lief für die beiden erstaunlich gut. Zwar war die Zeit nicht so doll, aber die breiten Schotterreifen ging zum Staunen von Martin auf den Betonplatten richtig gut. Doch auf Schotter "rollten" und ruschten die breiten Reifen ab einer gewissen Geschwindigkeit. Vorm Ziel in der letzten Kurve vorm Ziel ruschte der Astra fast noch vom der Strecke. Aber gut abgefangen und mit etwas Zeitvelust brachten sie ihn ins Ziel. WP 2 war die kürzeste Strecke, hatte aber ihre Tücken. Was im Training noch gut ging, sollte im Renntrimm nicht so gut laufen. Martin fuhr aber ganz gut, doch vorm Ziel übertrieb er es fast, so dass der Wagen fast ausgehoben wurde und von der Strecke kam. Gott sie Dank war dort ein Hügel, der sie auffing und wieder auf die Strecke warf. So schleuderten sie durch Ziel und waren um eine Erfahrung reicher. Sie waren nichtsdestotrotz nur zwei Sekunden langsamer als der Rest von Team.
WP 3 war eigentlich keine Strecke für den Astra, hat den beiden aber trotzdem Spaß gemacht. Mit der Ortdurchfahrt, die gut mit den breiten Schotterreifen gut zu fahren war, sowie auch den Sandabschnitte, wo sie in der Spur blieben. Doch auf dem langen Schottergeraden musste Martin beim Geradeausfahren das Lenkrad fast ne halb Umdrehung nach links und recht drehen, weil das Heck unheimlich unruhig war. "Schneller möchte ich eigentlich nicht fahren..." sagte Martin, da das Risiko zu groß war, dass die eigene Hinterachse sie überholte. Regrouping und dann das Ganze noch mal.
WP 4 fuhren sie gefühlt schneller. Alles lief reibunglos, doch die Ernüchterung kam im Ziel mit einer Sekunde langsamer als beim ersten Mal zum Erstauen von beiden. In WP 5, die ordentlich gelitten hatte, war für Martin eigentlich schon klar, dass sie hier viel Zeit liegen lassen würden. Er machte aber das für sie Beste draus und so "rollten" sie durchs Ziel ohne Abheben und ohne Kratzer. Am Start von WP 6 wollten sie noch eine Sonneschutz anbringen, da es aber stark bewölkt war, schienen sie keinen zu brauchen?!? Die Rache kam dann nach Deutsch Bork, wo sie direkt gegen die Sonne fuhren und mit einer staubigen Frontscheibe keine Sicht nach vorne war. Mit keiner Sicht las Co-Martin richtig vor, aber trotzdem rasten sie über eine Kurve ins Feld und konnten sich wieder auf die Strecke retten. An Passagen, wo Martin nichts sah, entschlossen sie sich Gas wegzunehmen. "Ist auf jeden Fall sicherer... " Von da an ließen sie den Rest der Prüfung etwas ruhiger angehen, was sich auch deutlich in der Zeit wiederspiegelte... Lieber so als andersrum. Ab ins Ziel und mit dem 4 Platz in der Klasse können sie eigentlich recht zufrieden sein. Ebenfalls Herzlichen Glückwunsch...
Ein sehr gutes Ergebniss für die W&F Schmiede auf einer Rallye so dicht vor der Haustür. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Fotografen, die wieder mal an der Strecke trotz einiger kurzer Schauer ausgehalten haben. Die nächste Rallye ist eine Doppelveranstaltung: auf dem Lausitzring am 20.10.2012 zur 29./30.ADAC-vcb-Rallye. Eurer W&F Rallyeteam ! Alle News und Updates wie gewohnt hier... |
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7.ADMV-Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg 15.09.2012 Ein starker Auftritt mit einem "Déjà-vu"... Mit allen 3 Fahrzeugen in den bekannten und bewährten Besetzungen machte sich das Team von W&F Motorsport auf den Weg nach Bad Schmiedeberg. Als Vorhut reisten Patrick und Henry im roten Kadett E bereits am Freitag an und führten Ihre Technische Abnahme auch direkt durch. Martin Brade und Jean Ihlefeldt fuhren Samstag früh vor, um die Doku schon mal zu erledigen. Stephan Wilhelm und Martin Schwarz fuhren mit dem Lkw nach und luden den Kadett in der Zeit ab. Beide Fahrzeuge kamen auch ohne Probleme durch Ihre TA. Ohne viel Zeit zu verlieren ging es auf die Runde zum Erstellen der Aufschriebe. Da der Zeitplan zum Abfahren eng gestrickt war, begannen alle Teams mit dem Rundkurs direkt vor dem Rallyezentrum der WP 3/6: eine schnelle WP auf Asphalt. Weiter ging es zur WP 1/4: einer sehr lebendigen Mischprüfung mit häufigem Wechsel von Asphalt und Schotter sowie drei Ortsdurchfahrten. Danach zur WP 2/5: einem kleinen Rundkurs mit langer Ausfahrt rund um Ogkeln. Dann blieb allen noch etwas Zeit bis zum Start vor dem Kurhaus inmitten der Stadt. Die Anspannung stieg bei einem so starken Feld in Gruppe H13 mit 15 Startern langsam an. Nach dem Start in der Mitte der Stadt ging es für Stephan und Jean mit dem Blauen als erster von uns los. Auf den langen asphaltierten Abschnitten konnte der Blaue sein Potential voll zur Geltung bringen, aber auf dem Schotterpassagen verlor der Kadett mal wieder den Keilriemen. Nach der Prüfüng konnte er widerwillig eingebaut werden, wollte aber dort nicht bleiben... So blieb nichts anderes übrig als ohne Riemen zu fahren und vorm Start der nächsten Prüfung mit Riemen im Standgas die Batterie ein wenig zu laden.
WP 2 lief auch wieder gut, auch ohne Riemen. Doch ein kleiner Verbremser vor der letzten Kurve kostete richtig Zeit. Egal, dafür lief WP 3 besser und so konnten sie wenigstens eine gute Zeit in den Asphalt brennen. Im Regrouping wollten sie schon fast aufgeben: "Aber so lange der Kadett noch mitmacht, wird weitergefahren..." WP 4 lief eigentlich gut, aber die Schotterabschnitte waren in einem schlechteren Zustand als voher, was sich in den Zeiten auch wiederspiegelte. WP 5 war ohne Verbremser gleich 5 Sekunden schneller als vormittags. WP 6 ging wieder sehr gut und so waren sie ca. 2 Sekunden schneller als beim letzten Mal.
Im Ziel mit ca. 9 Sek. hinter dem Drittplatzierten, das hätte keiner von beiden gedacht. Also Herzlichen Glückwunsch euch beiden zu Platz 4. Die nächsten waren Patrick und Henry im roten Kadett, den sie wieder gemietet hatten. Vom Start an machte die Prüfung WP 1 viel Spaß, forderte aber auch viel vom Fahrer und vom Material. Es gab wohl den einen oder anderen Aha-Effekt auf dieser Prüfung, aber sie kamen gut durch.
Die schnelle Abfolge von Kurven auf WP 2 zu Beginn der Prüfung beeindruckte Patrick sehr und er verpasste eine Spitzkehre glatt. Also Rückwärtsgang rein und weiter gings. Dann lief es gut und er kam sauber durch das Ziel dieser Prüfung. Auf WP 3 sollte sich das ändern. In dem schnellen Zuschauerrundkurs wurde der rote Opel dann durch eine Betonbegrenzung kurz abgebremst. Der Einschlag war hart, aber der Wagen konnte weiterfahren.
Vor dem Regrouping wurden die losen Teile entfernt und der Rest mit Tape wieder windschnittig gemacht. Die Spaltmaße passten nun nicht mehr, aber der Wagen zeigte sich ansonsten unbeeindruckt. Erschüttert hatte dann der Zustand oder besser der Nichtzustand der Schotterstücke auf der nächsten WP. Sicher fahren, durchkommen und nicht zu viel riskieren war die Devise. Durch die gelben Flaggen an einer unüberschaubaren Stelle wurden dann alle weiter abgebremst, so dass die Zeiten vom ersten Durchgang nicht erreicht werden konnten. Auf den folgenden beiden WPs lief es dann wieder runder und sie konnten Ihre Zeiten verbessern. So bekamen die trotz einem Verbremser und einem Einschlag den 7. Platz in der Klasse. Herzlichen Glückwunsch euch beiden. Als letzte von der W&F Truppe gingen die beiden Martin´s mit dem gelben Astra an den Start. Mit ein und dem selben Ziel wie immer - nichts kaputt machen und Spaß haben - starteten die beiden in die erste WP. Diese Prüfung hatte viele lange und schnelle "Geraden", die überhaupt nicht zum Astra passten. Mit den Straßenreifen ging es auch nicht so gut auf den Schotterabschnitten. Gleich auf den ersten Abschnitten ruschte der Astra an ein paar Stellen fast von der Strecke. Martin Brade bekam den Astra aber wieder gut unter Kontrolle, aber das kostete Zeit. WP 2 lief es nicht so gut, da Martin Brade trotz richtigem Vorlesen vom Co einen Abzweig verpasste. Naja, schnell Rückwertsgang rein und weiter gings. WP 3 lief es dann wieder und bis auf eine Streifschuss vom Reifenstapel kamen sie ohne Probleme bis zum Regrouping.
In WP 4 wollte Martin Brade es ruhiger angehen, da es vormittags zu oft zu knapp war. Also schrieb Martin Schwarz den Aufschrieb schnell um, so dass die "Aha- Passagen" langsamer gefahren wurden. Mit einer ca. 11 Sekunden langsameren Zeit aber einem besseren Gefühl beendeten sie diese Prüfung. WP 5 lief wesentlich besser und das sollte sich auch in der Rundenzeit wiederspiegeln, die glatte 7 Sek. schneller war.
Auf WP 6, dem kleinen Rundkurs, lief es genauso gut wie beim letzten Mal und so fuhren sie fast die gleiche Zeit. Somit beendeten Sie als 10ter von 15 in der H13 diese Rallye. Ingesamt gesehen sind sie Recht zufrieden mit dem Ergebnis, da die Endzeit verglichen mit der G18, wo sie sonst fahren, den zweiten Platz eingebracht hätte und damit auch schnell genug waren... Auch Herzlichen Glückwunsch euch beiden. Auch ein Dankeschön an unsere Fotografen an der Strecke, die die weite Anreise gemacht haben. PS: Da der rote Kadett auf der Bad Schmiedebergrallye mal wieder einen Frontaltreffer erhalten hat, müssen Stephan und die Martin´s wohl wieder ein paar Nachtschichten einlegen und ne neue Front "basteln", da die nächste Rallye 14 Tage später ist. Das Auto wird wohl pünktlich fertig werden und so können wir wieder alle drei Fahrzeugen zum Havelland Pokal am 29.09.2012 an den Start bringen. Eurer W&F Rallyeteam ! Alle News und Updates wie gewohnt hier... |
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Bericht zum 3. und 4. Rallyesprint Groß Dölln 14.07.2012 Mal ganz was Anderes... Am Freitag ging es mit Sack und Pack nach Rheinsberg. Dort übernachteten wir bei der Familie Brade. Von dort aus waren es viel weniger Kilometer bis zum Driving Center Groß Dölln. So ging es früh um 5:30 los, da der Zeitplan dieser Veranstaltung eng gestrickt war. Die beiden Martin´s fuhren mit dem Astra vor und trafen Jean und Lutz von Rallye-co.de vor Ort. Stephan folgte mit Lkw und Trailer, wo sich der blaue Kadett drauf befand. Es erfolgte dann vor Ort bei strömendem Regen die Doku und die TA. Training lief eigentlich sehr ruhig ab. Auch vor Ort taten wir uns mit Patrick Neumeister und Henry Kuhle, die den roten Kadett gemietet hatten, zusammen. Dieses Mal hatten wir alle Autos in der gleichen Klasse genannt. Ca. 9:00 Uhr war der Start des ersten Fahrzeuges, also ging es für alle ungewohnt früh los. Als erster von uns ging Stehphan und Jean im blauen Kadett an den Start, dicht gefolgt von Martin Brade und Martin Schwarz im gelben Astra. Später kamen dann Patrick Neumeister und Henry Kuhle im roten Kadett. Der dritte Rallyesprint bestand aus zwei Prüfungunge mit je zwei Rundekursen, also vier WP´s. Die Reifenwahl sollte zum Pokerspiel werden, da die einheitliche Meinung war: "...es wird schon trocken werden!"
Als es so richtig los ging, wurde auch der Regen stärker. WP 1 ging es für Stephan recht gut voran, wobei er die Leistung des Fahrzeuges nicht ganz auf die Strecke bekam und mit Aquaplaning zu kämpfen hatte, da die Semi-Slicks mit wenig Profil nur selten Bodenkontakt bekamen. Martin im Astra, der auf Straßenreifen gesetzt hatte, kämpfte sich langsam an einen runden Fahrstil ran. Der Reifen ist nur leider für solche Beanspruchungen eigenlich nicht gebaut. Die häufigen Lastenwechsel und die mangelde Traktion im "Serienauto" sorgten für ein paar "Aha"-Momente. Patrick zeigte, dass der Fedima-Reifen wohl ein guter Allrounder zu sein scheint, da er mit ihnen schon die ganze Saison bestreitet. In der WP 2 stand in vielen Kurven das Wasser, das dann bei den bergauf-, bergab- Passagen uns nur so entgegenkam. Stephen "rollte" mehr oder weinger durch die Kurven, da er sehr oft aufschwamm. Trotzdem fuhr er möglichst schnell und machte das Beste draus. Martin kam langsam mit den Bedingungen zurecht und so lief es ganz rund. So ging es auch bei Patrick voran. Dann kam das erste Regrouping.
Auf zur letzten Schleife: der Regen ließ eigentlich nicht nach und so hatten sich dei Bedingungen auch nicht wirklich verändert. So musste Stephan wieder versuchen das Auto irgendwie auf der Strecke zu halten und schnellstmöglichst durch die Kurven zu kommen und jeden Moment an Grip voll auszunutzen. So gelang ihm wieder die Bestzeit in der H13. Martin fuhr den Astra ordentlich schnell um die Kurven und optimierte die wenigen Geraden. Daher macht es den beiden auch langsam richtig Spaß. Patrick probiert noch ein bisschen, blieb dabei aber seiner Linie treu und hatte mit Überholungen zu tun.
So blieb nur noch die WP 4 und damit die letzte Prüfung der ersten Rallye. Das Wetter hatte sich natürlich nicht sehr geändert und daher hieß es: Alles oder nichts... oder halt das Beste daraus machen. Stephan "schwamm noch ne Runde..." und war heil froh, dass es dann zu Ende war. Martin führte seiner Linie weiter und fuhr möglichst schnell. Patrick holte nochmal Alles raus und fuhr eine sehr gute Zeit.
So beendete wir den 3. Rallyesprint mit einem überraschenden Endergebniss: Auf Platz 1 in der H13 Patrick Neumeister und Henry Kuhle im Kadett. Extrem knapp dahinter mit einem Abstand von 0,2 Sekunden Martin Brade und Martin Schwarz im Astra und auf dem 3. Platz Stephan Wilhelm und Jean Ihlefeldt im blauen Kadett. Herzlichen Glückwunsch euch allen und wer hätte gedacht, dass die W&F -Schmiede die ersten drei Plätze belegt... Nun folgte der 4. Rallyesprint, bei dem die vier WPs anders herum gefahren wurden. Also Training und dann die Reifenwahl nochmal gut überdenken. Denn zur Abwechslung wurde es trocken und so standen wir alle vor der Wahl Trocken- oder wieder "Regenreifen". Stephan bleib auf den Semi-Slicks, nur Martin haderte und entschied sich dann für die "Pommes Slicks". "Wenn es trocken bleibt ist es auch kein Problem..." Also los und die Karten wurden neu gemischt. Jetzt konnten die starken Autos auch ihre Leistung wieder auf der Strasse bringen. So brannte Stephan wie gewohnte gute Zeiten in den Asphalt und die erste Prüfung machte ihm deutlich mehr Spaß als im Nassen. So lief es sehr rund bei ihnen. Martin im deutlich schwächeren Astra musste sich erstmal an die Reifen gewöhnen, kam aber gut zu Recht. Patrick kannte seinen Reifen und kam von Anfang an gut klar mit den neuen Bedingungen, musste aber auch den leistungsstärkeren Autos nachgeben.
WP 2 blieb trocken und Stephan machte es auch bedingt Spaß, da er wie viele Rallyefahrer "im Kreis fahren" nicht leiden kann. Trotzdem machte er einen guten Job und fuhr, was das Zeug hielt. Martin und Martin waren dann recht zufrieden und erstaunt wie gut die Rennreifen auf der Strecke gingen, trotzdem verpassten sie fast die Ausfahrt und nahmen ihr erstes Flatterband mit. Patrick fuhr mit dem Kadett ein ordentliche Linie und gute Zeiten. Es folgte dann das zweite Regrouping, welches aus einer einstündigen Regenpause für Fahrer, Autos und Zuschauer bestand. Ab ging es dann in die für heute letzte Schleife.
So war das Reifenpokern diesmal optimal aufgegangen. Stephan fuhr die 3. Prüfung in gewohnter Manier sauber und schnell durch. Die wieder trockenen Bedingungen brachte das Potiential des Wagens zu Geltung. Martin drehte kontinuierlich seine Runden und versuchte das Optimium rauszuholen. Trotzdem machte es riesig Spaß. Patrick fuhr weiter schnell und sauber durch.
Auf zur vierten und letzten Prüfung holte Stephan nochmal das Letzte aus dem Kadett raus und so brachte es "fast" den erwünschte Erfolg. Martin fuhr bis zum Limit der Reifen und konnte von der Erfahrung aus den anderen Umläufen profitieren und noch ein paar Sekunden rausholen. Patrick brachte den Kadett inklusive Insassen mit einer guten Zeit ins Ziel.
Somit waren wir wieder am Ende gebündelt in der H13. Stephan und Jean mit einen ähnlichen knappen Abstand von 0,8 Sekunden hinter dem Ersten in der H13 ins Ziel. Dann kamen Patrick mit Henry auf dem dritten und die beiden Martins auf dem vierten Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle und ein rieses Dankeschön an unsere Fotografen, die an der Strecke bei Regen und Sonnenschein schöne Fotos gemacht haben und bis zum Schluß durchgehalten haben. Nächster Einsatz ist voraussichtlich die Bad Schmiedeberg - Rallye am 15.09.2012. Eurer W&F Rallyeteam ! Alle News und Updates wie gewohnt hier... |
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Bericht zur 13. ADAC Fontane Rallye 14.04.2012 Vorab erst mal ein riesiges Dankeschön an alle fleißigen Helfer, ohne die wir gar nicht an den Start hätten gehen konnten. Danke an: Stephan Wilhelm, Martin Brade, Sven Friedrich, Martin Schwarz sowie Jean Ihlefeldt und Lutz Ihlefeldt von rallye-co.de. Ja, das waren zwei Wochen des bangen, warten und hoffen. Durch Ostern fehlten uns zwar 2 Tage, aber die gaben uns auch Kraft. So schraubten wir die letzte Woche nach Ostern fast jeden Abend bis Mitternacht. Aber wir haben es wieder geschafft. Freitag Abend trafen wir alle dann wie gewohnt in Rheinsberg ein und ließen den Abend ruhig ausklingen. Am Samstag früh Doku und TA wie gewohnt und ab ins Training auf die Prüfungen. Es waren zwar eigentlich bloß zwei Strecken, aber durch die Verlängerung der einen und da aus der anderen wurde ein Rundkurs wurde, war sie sehr abwechslungsreich. Training beendet und dann den Rest vorbeireiten...
Die Ersten, die von uns an den Start gingen, waren Stephan und Jean im blauen Kadett, der endlich mal wieder bewegt werden wollte. Doch gleich auf der ersten Prüfung sprang der Keilriemen wieder ab und die Ladekontrolllampe ging an... An einer anderen Stelle der Strecke nahmen sie einen Strauch etwas mit, was einen Teil des Stoßfängers kostete. Trotz der altbekannten Probleme fuhren sie unbekümmert ins Ziel. Aber egal, der Reimen muss wieder rauf, was auf der Verbindungsetappe passierte. Es hat aber leider viel Zeit gekostet und so kamen sie ca. eine Minute zu spät an den Start der nächsten Prüfung. Mit dem Wissen, dass sie schon mal 10 Sekunden Zeitstrafe bekommen und da sie noch leicht geschlaucht von der letzten Woche waren, hatte Stephan irgendwie noch keine richtig Lust und so „schliefen“ Sie ein wenig auf der Zweiten WP. Dann kam das erste Regrouping, was sie wohl wieder munter machte.
Besser gelaunt und motivierter fuhren die beiden in die nächste Schleife. Jetzt lief es sehr gut mit dem Blauen und seine Insassen. Dies sollte sich auch in den Zeiten wiederspiegeln. Eigentlich bis auf einen Keilriemen, der mal wieder weg war, knallten sie sehr gute Zeiten auf den Asphalt und so war ein guter Platz in Reichweite. Es kam dann das nächsten Regrouping, was eine kleine Umleitung zum Rallyezentrum zur Folge hatte, da eine Demonstration parallel stattfand. Aber die Rennleitung hatte alles im Griff und schickte Streckenposten zu den Punkten, um die Rallyefahrzeuge von den Demonstranten fern zu halten.
Nach diesen Regrouping kamen nur noch die beiden letzten Prüfungen. Und wieder sprang "schon fast wie gewohnt" der Keilriemen weg. Gut, dass immer genug im Auto sind. Ohne besondere Vorkommnisse beendeten Sie die Rallye mit einem sehr guten 2. Platz in ihren Klasse und mit dem Wissen: „Es geht noch und es geht schneller...“ Herzlichen Glückwunsch euch beiden. Die nächsten waren Martin Brade und Martin Schwarz im gelben Astra. Diesmal hatten sie alles dabei, aber das gleiche Ziel wie zur Wittenberg: „Spaß haben ohne eine Beule zu machen...“ Das Training hatte etwas länger gedauert, da die Martin`s „so einen Aufschrieb“ noch nicht gemacht hatten. Hat aber alles trotzdem geklappt... Also los und „Start frei...“ Die erste Prüfung lief etwas langsamer ab, da sie sich erst an den Astra wieder gewöhnen mussten. Die WP war mit Schikanen, einer Ortsdurchfahrt sowie der erwähnten „Verlängerung“ mit Plattenwegen ausgestattet und so hatten die Beiden richtig Spaß. Auf zur zweiten Prüfung... Doch durch eine Verzögerung auf der Verbindungsetappe und einer intensiveren Diskussion mit der Zeitnehmerin hatten sie eine Minute „zu spät“ gestempelt. „Das Kotzt mich richtig an...wir waren pünktlich...“ sagte der Co und ließ sich kaum beruhigen. Machte aber trotzdem auf der Prüfung einen super Job. Abhaken und ab ins erste Regrouping...
Die dritte Prüfung, welche die verkürzte erste Prüfung war, lief sehr gut und sie hatten soweit auch keine Probleme. So kam die vierte Prüfung. Diese lief dann eher bescheiden. Viele Rallyeauto`s räuberten ordentlich und schmissen ordentlich Dreck auf die Stecke, was für den eher unerfahrenen Piloten einmal zum Verhängnis wurde. An einer Kurve bremste Martin wie gewohnt, kam aber ins rutschen und schlitterte an einem Schild um Haaresbreite vorbei. Rückwärtsgang rein und weiter. Auf dieser Prüfung hatte ein Fahrer eine Schikane weggefegt, doch laut Vorschrift muss man so fahren als wäre sie noch da. WP4 hatte sich in Laufe der Veranstaltung sehr verschlechtert und so cuttete Martin überall, wo die anderen es auch taten. Somit lief es dann auch wieder gut. Der Aufschrieb wurde vom Co runter gebetet und so kamen sie nur mit wenig Zeitverlust und ohne weitere Fahrfehler ins Ziel. Regrouping und ab auf die nächste Prüfungen...
Los ging es wie gewohnt und doch gefühlt schneller ab in die Fünfte Prüfung. In der Ortsdurchfahrt nach einer engen Schikane und Wechsel von Asphalt auf Sand kam den beiden ein grüner Wagen mit Lichthupe entgegen. Deutlich erschreckt und fassungslos stiegt Martin erstmals auf die Bremse und erwiderte die Lichthupe. Nach den Austausch einiger Gesten fuhr dann der Verwirrte links ran und sie konnten mit etwas Zeitverlust diese Prüfung beenden. Die Sechste und letzte Prüfung lief ausgesprochen gut und durch wiederholtes fahren gingen die Kurven wesentlich schneller. So beendeten die beiden die Fontane Rallye als vierter und der Klasse H13. Im Vergleich mit der G18 Klasse, in welcher sie sonst starten, waren auch ihren Zeiten sehr gut und so waren sie mit dem gesamt Ergebnis sehr zufrieden. Herzlichen Glückwunsch euch beiden. Auch der roten Kadett ging wieder in Vermietung mit Patrick Neumeister und Henry Kuhle. Beide mussten sich erstmals aufeinander einspielen. Sind aber sehr gut durchgekommen.
Auch ein Dankeschön an alle unsere Fotografen an der Strecke, die mit Kind und Kegel angereist sind. Jetzt kommt erst mal eine große „Sommerpause“ und als nächste Veranstaltung findet die 3./ 4. ADAC/ PRS Rallye in Groß Dölln am 14.07.2012 als Doppelveranstaltung statt. Wir werden die Zeit nutzen und den Ablauf und die Vorbereitungen einer Veranstaltung zu optimieren. Wenn sich etwas ändert, erfahrt Ihr es wie gewohnt hier. Euer W&F Rallyeteam. |
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Bericht zur 49. ADMV Generali Rallye Lutherstadt Wittenberg. 31.03.2012 Was für ein Saisonauftakt... ...Es war erstaunlich: "alles" fertig am Freitag vor der Rallye und alle fuhren mit einem komischen Bauchgefühl am Samstag früh zur Rallye. Dort angekommen mussten Martin Brade und Martin Schwarz feststellen, dass die Fahrzeugpapiere vom roten Kadett wie von Geisterhand verschwunden waren. Also "schnell" wieder zurück nach Beelitz und die vermissten Papiere suchen. Die anderen beiden, Stephan und Jean, machten in der Zeit Dokumentenabnahme und technische Abnahme beim gelben Astra, den sie als Auftaktfahrzeug auf Schotter gewählt hatten, da der Blaue noch nicht ganz fertig ist und eher für Asphalteinsätze geplant ist. Als alle Abnahmen erledigt waren, fuhren Stephan und Jean zum Training. Die anderen beiden waren zu diesem Zeitpunkt schon fast auf dem Rückweg von Beelitz mit den Papieren... So schob sich schon mal alles für die beiden nach hinten. Wieder zurück in Wittenberg liefen dann die Doku und TA verhältnissmäßig "normal" ab und so konnten sie zum Training fahren. Leider schafften sie nur noch die zweite WP abzufahen, da es für die erste schon zu spät war und die 3. WP sollten sie dann auch nicht mehr schaffen... Da wir ein Team sind, war es auch kein Problem, dass Jean uns den Aufschrieb von WP1 und WP3 zur Verfügung stellte und so umzuschreiben, dass es auf den roten Kadett und uns passte. Mit vielen Erklärungen der örtlichen Gegebenheiten beschrieb uns die Crew vom gelben Astra die Strecken so, dass wir als die beiden Kadett-Insasssen es uns bildlich vorstellen konnten. Danke hierfür schon mal... Für Stephan und Jean ging es ungewohnt spät los, da sie so hohe Startnummern nicht gewohnt waren. Doch nichtsdestotrotz fuhren die beiden in den ersten Wp´s ordentliche Zeiten. Für Stephan war es wieder eine Umstellung, da der Astra und der blaue Kadett zwei gravierende Unterschiede haben. Der Astra hat erstens "keine Leistung", und was die größere Umstellung ist: keinen Sound. So musste sich Stephan eine extrem runden und etwas riskanteren Fahrstil zulegen. Daher mussten sie alle Kurven mit viel Schwung nehmen, um sie wieder optimal zu verlassen... Jetzt kam erst mal das Regrouping.
So wie gehabt alle Prüfungen nochmal, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Strecken kaum noch erkennbar waren und Verhältnisse der Lausitzrallye angenommen hatten. Das Wetter hatte in der Zwischenzeit sein Teil dazu beigetragen und bot alles, was es gab: von Hagel über Schnee und Regen bis zu strahlenden Sonnenschein. Spurrillen so tief und wellig an manchnen Stellen, dass es kaum möglich war noch geradeaus zu fahren. So kam es dann auch, das sich der gelbe Astra ca. 1 km vorm Ziel auf WP 6 aufschaukelte und mit dem Heck in Spurrillen rutschte. Leider kam es so zu einem Aufprall an einem Baum, so dass sie so nun quer mit dem Auto auf der Strecke standen. "So können wir nicht stehen bleiben..." sagte Stephan und legte den Rückwärtsgang ein und zerrte den Astra vom Baum weg und wieder in Fahrrichtung. So wollten sie es noch ins Ziel schaffen. Zum Erstauen der Zuschauer schafften sie es noch wirklich diesen qualmenden und schabenden Opel Astra bis ins Ziel. Da die Bodenplatten inklusive Hilfrahmen geknickt war, hatte der Astra kaum noch Bodenfreiheit. Ab ins Ziel der WP und bis in den Parc Fermé sind es noch 9 km. Also alle Getränke ins Kühlsystem und schön den Fahrwind nutzen. Trotz riesigem Zeitverlust und deutlich erkennbaren Beschädigungen schafften es die beiden in allerletzter Sekunde in Ziel und beendeten so doch noch die Rallye als Vierter in Ihrer Klasse...
Die beiden im Kadett gingen nach dem Astra in die Veranstaltung. Für Martin Brade war es die erste richtige Schotter-Rallye und für Martin Schwarz war es seit Langem wieder ein Einsatz auf dem "heißen Stuhl". Mit dem Ziel ohne Beule und Kratzer, aber mit einem Grinsen im Gesicht ins Ziel zu kommen, starteten Sie Ihre erste Rallye. Auf zur ersten Prüfung, die sie nun zum erst Mal sehen sollten, weil ein Training gab es ja nicht für die Beiden... So orientierten sich die Beiden am Aufschrieb und rollten ganz gut durch. Die zweite WP kannten sie ja und dementsprechend ging es gut voran. Sicherlich haben Sie viel Zeit in den Kurven liegen lassen, da es an Erfahrung fehlte. So sollten es auch in den dritten Prüfung laufen, die sie quasi im Blindflug fahren mussten... Der Aufschrieb war gut und so verpassten sie auch keine Kurve. Regrouping und dann mochmal das ganze.
Die 4. Wertungsprüfung ging dann auch "gefühlt" schneller. Doch ein Verbremser mit quietschenden Reifen kostete auch noch etwas Zeit. Aber die 5. WP hatte es ganz schön in sich und die Spurrillen und Bodenwellen machten das Auto ganz schön unruhig... Mit solchen Verhältnissen hatte keiner der Beiden gerechnet. So kämpften sie sich bis ins Ziel der 5ten WP. Nun konnten Sie die letzte Prüfung nicht mehr erwarten. Leider etwas spät kamen sie auch dann zur 6. und letzten Prüfung...
Übertreiben durften sie es dort auch nicht, da es sehr viele enge Stellen gab. Doch viel konnten Sie auch nicht mehr rausholen, da die Reifen stark abgebaut hatten.. Doch recht zufrieden und mit erfolgreich erfüllter Zielvorgabe schafften sie den 5.PLatz in der Klasse. Viele Erfahrungen reicher beendeten sie die doch sehr anspruchsvolle Rallyeveranstaltung. Herzlich Glückwunsch Ihr Beide... Als Nächtes steht die "Heimveranstltung" Fontanerallye auf dem Plan... Leider ist noch kein Auto fertig...."Ist ja noch Zeit..." Für den blaue Kadett sieht es eigentlich nicht schlecht aus... Es fehlen nur noch Haube, Frontscheibe und eigenlich mal ne Revision... mit diesem würden dann Stephan und Jean an den Start gehen.
Der gelbe ist noch aufbaubar. Doch ein paar Teile sind leider nocht nicht eingetroffen und so sieht es mometan aus. (Stand 05.04.2012).
Wir Hoffen, dass alles noch rechtzeitig eintrifft und wir mit ein paar "Nachtschichten" ihn an den Start bekommen. Es würden dann Martin Brade und Martin Schwarz zur Fontanerallye an den Start gehen... Der rote Kadett geht dann wieder in Vermietung. Patrick Neumeister und als Co-Pilot Henry Kuhle haben ihn dann am 14.04.2012 ebenfalls zur Fontane amgemeldet. Da wir noch viel vorhaben und Ostern ist, wünsche wir allen ein schönes Osterfest und wie gewohnt erfahrt ihr alle Neuigkeiten von uns hier... Noch ein riesen Dankeschön an unsere Fotografen, die bei jedem Wetter an der Strecke ausgehalten haben. Danke... Euer W&F Rallyeteam. |
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Zwischenbericht zur Saison 2012. Neues Jahr...neue Aktion ! ! ! Ja der rote Kadett fährt wieder... Mit einen neuen Gesicht im Auto und in der Rallyeszene: Patrick Neumeister. Anfang der Saison bekamen wir die Info das jemand eine fertiges Rallyeauto mieten möchte. Kaufen wollte er nicht da er noch nie Rallye gefahren ist. So haben wir dann den roten Kadett E fertig gemacht mit allem drum und dran.. Ein paar Wochen dann vor der ersten Rallye kam dann Patrick und machte noch einer Sitzprobe...passt und dann ging es auch schon los. Die Winter Welfen Rallye auf Oscherleben bat natürlich den idealen Einstieg in die Rallyeszene. Zwar glatter Asphalt aber wenig Hindernissen. Also genug Platz um zu üben wie alles so läuft. Er fuhr nur den Samstag die beiden Läufe. Zum 1. Lauf der Veranstaltung am Samstag Vormittag fuhren auch Stephan Wilhelm, Martin Brade und Martin Schwarz hin, um zu schauen, wie er sich so "schlägt" denn sie alle hatten auch am Projekt mitgewirkt.
Es sah gut aus und lieft auch rund. Hat Ihm auch offensichtlich Spaß gemacht. Bis auf eine Schikane der er dann doch etwas verbreitert hatte war es ein super Einstieg in die Saison. So fährt dann auch die Fontane Rallye am 14.04. mit uns allen anderen zusammen. Zwischendurch ist noch der Auftackt für Stephan Wilhelm und Jean Ihlefeldt erstmal im gelben Astra zur Wittenbergrallye am 31.03. Also wir sehen uns und wünschen allen einen super Start in die Saison 2012... Euer W&F Rallyeteam. |
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Vorbericht zur Saison 2012. Dieses Jahr haben wir großes vor... Ja in diesen Jahr wollen wir eine komplette ADAC Rallyemeisterschaft Berlin-Brandenburg fahren. Seit Anfang des Jahren sind wir schon in der Vorbereitung. Als Hauptakteure sind Stephan Wilhelm und Jean Ihlefeldt. Beide werden an allen Veranstaltungen teilnehmen mit dem best möglichen Fahrzeug was die W&F Schmiede hergibt. Martin Brade und Martin Schwarz werden so oft wie möglich sich den Astra "schnappen" und auch an vieln Rallye´s teilnehmen. So wollen sie viel Erfahrung sammeln und schauen wo sie am Ende stehen... Kai Riemer ist noch dabei den Volvo 7400 "wieder gerade zu machen" und wird eher sporadisch Eisätze fahren aus zeitlichen Gründen berufbedingt...
Soviel erstmal dazu...Es wird sich noch einiges tun bei uns. So lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf unsere Homepage. Falls sich was ändert erfahrt ihr es wie gewohnt hier... Euer W&F Rallyeteam. |
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